• Nussbrunnen
  • Wisselbrunnen
  • Hassel
  • Schützenhaus
  • Engelmannsberg
  • Jungfer
  • Nussbrunnen VDP.GROSSE LAGE®

    Der Nussbrunnen in Hattenheim, eine nach Süd-Südost exponierte Lage, hat ihren Namen von einer Quelle, deren Ursprung heute noch erkennbar ist und die von Nussbäumen umstanden wurde.

    Der Nussbrunnen liegt auf dem unteren Hattenheimer Gewann, angrenzend an den Wisselbrunnen, auf einer Höhe von 87 m über NN und ist vor kalten Nordwinden geschützt.

    Der tiefgründige Lössboden lässt aufgrund wasserundurchlässiger Schichten im Untergrund die laterale Wasserversorgung zu und garantiert auch in trockenen Jahren einen ausgezeichneten Wasserhaushalt.

  • Wisselbrunnen VDP.GROSSE LAGE®

    Über den Ursprung des Namens Wisselbrunnen gibt es unterschiedliche Theorien. Einerseits wird von der Verwandtschaft mit Wiesel oder Wiese gesprochen, andererseits sieht man den Namen im lateinischen Wort „fistula“ begründet, was so viel bedeutet wie „die Röhre“ und Hinweis auf den dort befindlichen Brunnen gibt.

    Der Wisselbrunnen ist auf einer Höhe von 100 m über NN gelegen und nach Süd-Südwest exponiert, was für eine optimale Sonneneinstrahlung sorgt.

    Die leichten tertiären Mergelböden haben eine gute Wasserhaltefähigkeit, wodurch die Trauben auch in sehr trockenen Jahren eine hohe Reife erreichen.

  • Hassel VDP.GROSSE LAGE® 

    Die Lage Hassel neigt sich sanft nach Süden und liegt ca. 100 m über NN. Erstmals urkundlich erwähnt wurde sie im 14. Jahrhundert als „zu hasele“, benannt nach dem Haselnussstrauch. Im 19. Jahrhundert war die Lage dann als „hasselt“ bekannt. Die Böden bestehen aus tiefgründigem Löß und Lößlehm. Daraus resultiert ihre gute Wasserhaltefähigkeit, wodurch auch in trockenen Jahren hervorragende Qualitäten wachsen.

    Das Mikroklima wird weiterhin geprägt durch die besondere Wärmehaltefähigkeit der Böden und die windgeschützte Lage. Die klassifizierten Flächen des Hassel sind den Brunnenlagen, Wisselbrunnen, Nussbrunnen und Marcobrunn direkt benachbart. Von dort schweift der Blick weit über die angrenzenden Weinberge und den Rhein, der hier in seinem gesamten Verlauf die größte Breite einnimmt. Mit seinen wie zart hingetuschten Auenwäldern und der Mariannenaue vermittelt er den Eindruck eines großen ruhigen Sees.

    Quelle: G. Lang

  • Schützenhaus VDP.ERSTE LAGE®

    Westlich des Ortes, direkt oberhalb des Pfaffenberges, zieht sich die Lage von 100 m über NN mit einer geringen Neigung bis auf 150 m über NN. Die Lage, die nach Süd-Südwest exponiert ist, wird im Osten durch die Landstraße nach Kloster Eberbach und im Westen durch die Landstraße nach Hallgarten begrenzt.

    Die relativ lang gezogene Lage besitzt ein leichtes Westgefälle, welches sie vor extremen Ostwinden schützt. Der Name lässt auf eine Hütte schließen, die im Herbst dem „Traubenschütz“ Schutz vor schlechter Witterung gewähren sollte.

    Dieser vertrieb aus den Weinbergen mit einer Schreckschusspistole die Stare, die sich an den süßen Trauben vergehen wollten.

    Im Bereich des Leimersbaches und dem Bereich der B42 findet man Aueböden, die teilweise in tiefgründige Lösse und Lösslehme übergehen.

    Teilweise findet man auch Beimengungen von tertiären Mergelböden. Durch die tiefgründigen Böden sind hohe Wasserhaltekapazitäten vorhanden, die bei trockenen Jahren ein hohes Nachlieferungspotenzial an Wasser und Nährstoffen sicherstellen. Somit sind die Voraussetzungen für extraktreiche Weine gegeben.

  • Engelmannsberg VDP.ERSTE LAGE®

    Benannt nach dem Edelknecht Engilmann und dessen Frau Elisabeth von Hattenheim. Diese schenkten 1321 alle ihre Besitzungen dem Kloster Eberbach.

    Dieser Weinberg ist leicht nach Südwesten geneigt. Der Boden ist geprägt von Löss, sehr schwer und tiefgründig.

    Die Reben, die dort gedeihen, bringen würzige, bukettreiche Weine hervor.

  • Jungfer VDP.GROSSE LAGE®

    Am östlichen Gemarkungsende von Hallgarten findet sich die Weinlage „Jungfer“, die ihren Namen wohl den Zisterziensermönchen des benachbarten Klosters Eberbach verdankt, die diesen Weinberg der heiligen Jungfrau Maria widmeten.

    Die nach Süden und Südwesten geneigten Weinberge werden von der Sonne verwöhnt und der hohe Quarzitanteil im sanddurchsetzten Boden speichert diese Wärme zusätzlich. Eine kegelförmige Senke schützt die Reben außerdem vor kaltem Wind und so wachsen hier frische Rieslingweine mit einer hohen Mineralität und substanzreichem und elegantem Charakter.