• 2016 Jahrgangsbericht
  • 2015 Jahrgangsbericht
  • 2014 Jahrgangsbericht
  • 2013 Jahrgangsbericht
  • 2012 Jahrgangsbericht
  • 2011 Jahrgangsbericht
  • 2010 Jahrgangsbericht
  • 2009 Jahrgangsbericht
  • 2008 Jahrgangsbericht
  • 2007 Jahrgangsbericht
  • 2006 Jahrgangsbericht
  • 2005 Jahrgangsbericht
  • 2004 Jahrgangsbericht
  • 2003 Jahrgangsbericht
  • 2016 Jahrgangsbericht

    Das Jahr 2016 wird als ein Jahr der Extreme mit einem wunderschönen Happy End in die Geschichte eingehen.

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    Ein (erneut) viel zu warmer Winter aber ein verhältnismäßig kühler März führten zu einem relativ normalen Austrieb der Reben Ende April. Anfang Mai wurde es kurz etwas unangenehm, als sich nächtlich Spätfröste ankündigten, die uns allerdings im Rheingau keine nennenswerten Schäden zugefügt haben – ganz anders in anderen Regionen Europas, wo manch ein Winzer nahezu einen Totalausfall erleben musste. Ebenfalls im Mai zog ein Hagelschauer über den westlichen Teil Hallgartens entlang, von dem auch unser Sauvignon Blanc uns vor allem eine unserer besten Spätburgunderanlagen getroffen war. Das hatte dann leider auch zur Folge, dass in dieser Spätburgunder-Parzelle so gut wie keine Trauben geerntet werden konnten.

    Stressig wurde die Entwicklung ab Ende Mai, als es über mehrere Wochen starke, z.T. stündlich wiederkehrende Schauerereignisse gab. Dies war eine hervorragende Entwicklungszeit für einen unserer schlimmsten Schadpilzen im Weinbau – den Falschen Mehltau oder auch Rebenperonospora genannt. Vor allem in den Wochen vor und nach der Blüte (Blütebeginn war in 2016 im langjährigen Mittel Mitte Juni) sind extrem empfindlich und die noch nie in dieser Intensität erfolgten Niederschläge machten einen guten Pflanzenschutz fast unmöglich. Der Pilz befällt neben den Blättern vor allem auch die jungen Gescheine, aus denen sich eigentlich die späteren Trauben entwickeln. Ein großer Teil wurde allerdings von der Rebenperonospora befallen und starb somit ab. Der Spätburgunder war noch intensiver betroffen als der Riesling, so dass wir bereits zu dem Zeitpunkt mit größeren Ernteausfällen rechnen konnten.
    Die restliche Rebentwicklung verlief weiterhin im langjährigen Mittel und wir konnten mit einem Erntebeginn ab Anfang Oktober rechnen. Dann allerdings passierte das unverhoffte, dass Ende August/Anfang September eine nicht zu erwartende Hitzeperiode einsetzte, die der Reife, der Zuckereinlagerung und der Säurereduzierung nochmal richtig Schwung mitgab – allerdings wurden einige Trauben auch von Sonnenbrand befallen, was die Erträge erneut leicht schrumpfen ließ.

    Mitte September begannen wir mit der Ernte des Frühburgunders – mit erheblichen Ertragseinbußen aber einer wunderbaren Qualität bei Aroma- und Farbausbildung. Nach einigen Tagen Pause ging es weiter mit den frühen Sorten Müller-Thurgau, Sauvignon Blanc sowie den ersten Rieslingen für Sektgrundwein. Im Anschluss an das jährliche Hattenheimer Großereignis Natur Pur begann dann gemächlich die Ernte der Riesling und Spätburgunder. Bei trockenen, phantastischen Bedingungen konnten wir ganz entspannt nach und nach sehr gesunde, aromastarke Trauben ernten, auch wenn die Menge, wie zu erwarten, etwas geringer ausfiel, waren wir mit dem qualitativen Ergebnis sehr zufrieden. Durch die langanhaltende Trockenheit kam es auch kaum zu Fäulnis, was es allerdings auch schwieriger machte, edelsüße Spezialitäten zu ernten. Nach intensiven Selektionen Anfang November konnten wir dennoch verschiedene Auslesen aus VDP.GROSSEN LAGEN ernten. Das Highlight, auf das wir seit 2012 gewartet haben war in der Nacht vom 4.12. auf den 5.12. morgens um 5.00 Uhr die Ernte unseres Eisweins! Alle helfenden Hände haben bei -7,5° die gefrorenen Trauben schnellstmöglich ins Weingut gebracht und ein wunderbar intensiver Wein ist das wunderschöne Ergebnis. 2016 wird als Jahr der Extreme in Erinnerung bleiben.

  • 2015 Jahrgangsbericht

    Weinlese-verkleinertDer Herbst 2015 ist vorbei und es ist Zeit für eine erste Bilanz des Jahres. Der Winter war wieder mal kein wirklicher Winter, so dass wir zunächst beim Rebschnitt im Februar die für den Jahrgang 2014 vorgesehenen Trauben Riesling Eiswein leider auf den Boden schneiden mussten. Die Niederschläge des vorherigen Herbstes haben die Böden anscheinend ausreichend mit Wasser gefüllt, so dass die Rebentwicklung trotz enormer Trockenheit das ganze Jahr über gut vonstattenging. In den Hattenheimer Brunnenlagen sind die Böden sowieso auch in trockenen Jahren gut wasserversorgt, so dass es selbst über den Sommer keine Probleme gab. Ohnehin der Sommer… bestimmt erinnert sich noch jeder an 40° über viele Tage hinweg, sogar in zwei aufeinanderfolgenden Hitzeperioden, was laut dem Wetterbericht sehr untypisch war.

    Glücklicherweise haben wir im Weinberg aufgepasst und eine erste, moderate Entblätterung bereits kurz nach der Blüte vorgenommen, was die entstehenden Träubchen etwas widerstandsfähiger machte, ansonsten hätte es große Probleme mit „Sonnenbrand“ an den Trauben geben können. Das weiterhin untypisch trockene Wetter förderte die Lockerbeerigkeit der Trauben sowie eine feste, aromareiche Schale. Spätestens ab August über die Wiesbadener Weinwoche hinweg stieg allerdings die Nervösität, da – ähnlich 2014 – der Regen doch eigentlich irgendwann kommen müsste. Das tat er auch teilweise, aber eben nicht in der Intensität, dass es zu einem wirklichen Problem werden würde.

    Durch unser großes Rebsortenspektrum mit seinen unterschiedlichen Reifezeitpunkten hatten wir letztlich im Herbst eine große Varianz an Leseterminen. Wir begannen früh am 8.9. bereits mit den ersten Frühburgundern, die während einem Großteil ihrer wichtigen Reife – und Zuckereinlagerungsphase im August noch von sehr warmen Temperaturen betroffen waren. Daher bekamen wir Trauben mit relativ geringer Säure aber schönen Mostgewichten, vollem Geschmack und tiefer Farbe. Wir konnten über 2 Wochen hinweg nach und nach einen sehr guten Ertrag einfahren. Als nächstes kamen dann unsere Kleinmengen Sauvignon Blanc, Chardonnay, Scheurebe, Ehrenfelser und Roter Riesling dran, allesamt top gesund mit guten Öchslegraden und einer schönen Säure. Erst Anfang Oktober begannen wir langsam und entspannt mit der Lese der ersten Rieslinge und Spätburgunder. Ein traumhaftes Wetter machte jeden Lesetag zu einem großen Spaß. Wir konnten uns mit Zeit den Vorselektionen widmen und die Weinberge der optimalen Reife nach ernten. Durch den strahlenden Sonnenschein gingen die Mostgewichte zwar noch gut in die Höhe aber durch die sehr kalten Nächte – es lag zwischendrin Schnee auf dem Taunuskamm – war die Säure auf einem angenehm stabilen Level. Kurz vor einem heftigen Regentag konnten wir die Trauben für VDP.GROSSE GEWÄCHSE einholen. Bis letztendlich zum 26.10. haben wir unsere Trauben gelesen und sogar drei Trockenbeerenauslese (die ersten seit dem Jahrgang 2011) aus unseren VDP.GROSSE LAGE Nussbrunnen, Wisselbrunnen und Hassel sowie verschiedene Auslese selektionieren können. Jetzt hoffen wir erneut auf baldige Kälte und einen echten Winter, damit wir vielleicht das erste Mal seit 2012 wieder einen Eiswein ernten können.

    Aktuell begleiten wir die Weine bei der Gärung und freuen uns sehr über die weitere Entwicklung. Es lässt sich Großes erwarten…

  • 2014 Jahrgangsbericht

    2014 war das wärmste Jahr seit Beginn der Aufzeichnungen in 1881 und führte durch einen fast nicht vorhandenen Winter zu dem frühsten Austrieb der jemals beobachtet wurde. Im Hattenheimer Nussbrunnen waren am 7.4. bereits die ersten Knospen ausgetrieben. Das extreme Jahr ging mit sehr geringen Niederschlägen und z.T. sehr hohen Temperaturen bis Ende Juni hinein weiter. Zum Glück haben unsere tiefgründigen, wasserspeichernden Weinberge mit hohem Lehm-Löss Anteil nicht allzu sehr darunter gelitten, aber in anderen Teilen des Rheingaus war die Situation z.T. dramatisch. Ab Juli wandelte sich dann plötzlich das Blatt und die sehnsüchtig erwarteten Niederschläge kamen. Diese wollten dann allerdings nicht aufhören und führten zu einem zwar warmen, aber verregnetem August.

    Durch den frühen Austrieb und eine frühe Blüte Anfang Juni war eine lange Reifezeit möglich. Allerdings hörten die Niederschläge auch zur Lesezeit nicht auf, sodass eine zügige Ernte nötig war. In der Georg Müller Stiftung hatten wir über den Sommer hinweg bereits unsere Hausaufgaben gemacht und maschinell sowie viel von Hand entblättert und ausgedünnt, was zu Lockerbeerigkeit und geringerer Botrytisanfälligkeit führte. Somit konnten wir als einer der letzten Winzer im Ort mit der Lese beginnen und bekamen Trauben mit höherer Reife und viel Aroma in den Keller.
    Zusätzlich machte uns am Anfang der Lese die mittlerweile bekannte Kirschessigfliege in unserer Frühburgunder-Anlage zu schaffen. Nur mit erhöhter Lesemannschaft und viel Zeit zum Selektionieren konnten wir gesunde, vollreife Trauben bekommen, wenn auch nur einen geringen Ertrag. Die Befürchtung, dass sich die KEF danach in den anderen Weinbergen verbreiten würde, hat sich zum Glück nicht bewahrheitet und wir können froh sein, dass das Tierchen sich anscheinend nicht für Riesling und Spätburgunder begeistert. Wir hoffen, für die kommende Saison von aktuellen Forschungen zu profitieren, um mehr Frühburgunder in den Keller zu retten.

    Die 2014er Weine probieren sich alle sehr klar und frisch mit angenehm belebender Säure. Im Vergleich zu 2013 präsentieren sich diese etwas schlanker und feiner. Die Rotweine haben eine tiefe Farbe dürfen noch ein paar Monate in den Barriquefässern lagern um ihr volles Potenzial zu bekommen.
    Wir konnten einen kleinen Teil edelsüße Weine in den Keller bekommen. Unsere Hoffnung auf einen Eiswein wurde leider auch im 2. Jahr in Folge nicht erfüllt und somit können wir erneut nur feststellen, dass die Eiswein Herstellung in Deutschland ein reines Glücksspiel ist, besonders, wenn die Wetterextreme in der Art zunehmen, wie es in den letzten Jahren geschehen ist.

  • 2013 Jahrgangsbericht

    Die Vegetation im Jahr 2013 begann nach einem langen, kalten Winter erst sehr spät. Zwar war der April warm und der Austrieb lag um den 29.4., also 4 Tage nach dem 30-jährigen Mittel, aber auch der Mai war wieder deutlich kälter. Zur Blüte um den 20.6. herum war die Rebentwicklung bereits fast 7 Tage hinterher. Zusätzlich fielen die Niederschläge in der Gesamtmenge zwar ähnlich zum langjährigen Mittel, allerdings war die Verteilung untypisch und ungünstig. Der meiste Regen viel im Mai/Juni (und brachte Hochwasser mit sich), was einen hohen Druck durch den Echten Mehltau (Peronospora) mit sich brachte, sowie im September/Oktober zur Lesezeit, was die ungewollte Botrytis förderte. Außerdem war es im Herbst noch überdurchschnittlich warm, was in Kombination mit dem Regen zu einer enorm schnellen und sehr selektiven Lese führte, um möglichst gesunde Trauben zu ernten.

    Durch unser starkes Leseteam hatten wir die Möglichkeit die meisten Weinberge händisch und selektiv zu lesen. Wir begannen am 7.10. mit der Jungfernernte des neuangepflanzten Sauvignon Blancs und führten die Lese dann direkt und zügig weiter. Trauben für unsere Premium Rieslinge wurden um den 24.10 – 28.10. gelesen. Highlight der Lese war am 6.12., pünktlich zum 100-jährigen Jubiläum der Überreichung der Stiftungsurkunde von Georg Müller an seine Heimatstadt Hattenheim eine Spätburgunder Auslese vom Hattenheimer Engelmannsberg.

    Allgemein sind wir mit den 2013ern sehr zufrieden. Durch die gezwungenermaßen schnelle Lese war in manchen Weinbergen die Säure noch im Vergleich zu anderen Jahren analytisch gesehen hoch. Allerdings schmeckt diese sehr reif und gibt eine ungemeine Frisch an die Weine und wird sich sehr positiv auf eine lange Lagerzeit in der Flasche auswirken. Die Rotweine präsentieren sich mit tiefer Farbe, viel Kraft und gut ausgereiften Tanninen. Durch die Säure sind auch die Rest- und Edelsüßen Weine mit einer tollen Balance ausgestattet.

  • 2012 Jahrgangsbericht

    Die Winzer in Deutschland sind sehr zufrieden mit der diesjährigen Traubenqualität und der Menge, allerdings mit einem leicht niedrigeren Volumen gegenüber letztem Jahr. Das Deutsche Weininstitut (DWI) gab bekannt, dass, nach den neuesten Schätzungen, die Gesamterntemenge der 13 deutschen Weinanbaugebiete neun Millionen Hektoliter betragen wird.

    Dies bedeutet, dass die Ausbeute nur leicht unter dem Niveau des Vorjahres und dem zehnjährigen Mittelwert von 9,25 Millionen Hektolitern liegt. Gemäß DWI-Geschäftsführerin Monika Reule ist der Jahrgang 2012 gut an die aktuelle Marktsituation angepasst: „Wir sind froh, dass Deutschlands 2012er Weine perfekt an den großen Jahrgang 2011 anknüpfen. Bezogen auf das Volumen in einigen Regionen und bezüglich bestimmter Rebsorten hatten wir mehr erhofft. Alles in allem sind wir zuversichtlich, dass wir in der Lage sein werden, unsere Marktposition im Inland als auch international zu stärken. “ Dieses Vertrauen gilt insbesondere im Hinblick auf die europäische Gesamternteschätzungen von 145,5 Millionen Hektoliter – ein eindeutig unterdurchschnittliches Ernteergebnis. Gemäß aktuellen Prognosen , wird die Menge der Weinmost, geerntet in Europa, elf Prozent niedriger sein als im Jahr 2011 und 14 % niedriger im Vergleich mit dem Fünf-Jahres-Mittelwert, erklärte Reule.

    Die Ernteergebnisse in den deutschen Weinbauregionen zeigen große Unterschiede in diesem Jahr. Die Weinproduzenten in Franken, Pfalz und Württemberg sind erfreut über erhebliche Volumensteigerungen des aktuellen Jahrgangs nach den Ernteausfällen des vergangenen Jahres wegen Spätfrösten. Die Durchschnittsrendite in den anderen Anbaugebieten wurde durch die ungünstigen Witterungsbedingungen während der Blüte der Reben (siehe Tabelle) reduziert.

    Die moderaten Temperaturen im Sommer, gefolgt von einem sonnigen Herbst sorgten für eine sehr lange Reifephase der Trauben in allen deutschen Weinanbaugebieten, die stark von den Frucht- und Aromaeigenschaften profitierten.

    „Der Gesundheitszustand der in diesem Jahr geernteten Trauben war besonders erfreulich und sorgte für bestmögliche Voraussetzungen für Top-Weine in allen Qualitätsstufen. Weinliebhaber können sich auf deutlich fruchtige ausgewogene Weißweine sowie farbintensive und vollmundige Rotweine der  2012er Ernte freuen“ schloss DWI Geschäftsführerin Reule.

    Geschätzte Weinmosternte in den deutschen Anbaugebieten im Jahr 2012

    2012 VINTAGE Report

  • 2011 Jahrgangsbericht

    Deutsche Weinerzeuger freuen uns auf einem sehr guten Jahrgang 2011, der in fast allen Regionen ausreichender Menge verfügbar sein wird. Das Deutsche Weininstitut (DWI) gab bekannt, dass die geerntete Gesamtmenge nach den neuesten Schätzungen mit etwa neun Millionen Hektoliter erwartet wird. Bundesweit ist der diesjährige Ertrag daher auf dem Durchschnittsniveau der letzten zehn Jahren und 30 Prozent über dem außergewöhnlich niedrigen Ertrag des Vorjahres – 7,1 Mio. Hektoliter – . Nur in Franken und Württemberg, wo der Frost im Mai schwere Verluste verursachte, wird die Ausbeute ähnlich niedrig wie in 2010 sein.

    Laut der DWI-Geschäftsführerin, Monika Reule, spiegelt die Weinlese im Ganzen sehr gut die aktuelle Marktentwicklung.“ Die Keller der Winzer waren ziemlich leer nach der relativ kleinen Weinernte des Jahres 2010, und die Nachfrage konnte nicht in allen Fällen erfüllt werden. Wir sind zuversichtlich, den Marktanteil wieder zu gewinnen den wir im Vorjahr mit dem Jahrgang 2011 verloren haben, da wir hier ein sehr gutes Verhältnis von Preis und Weinqualität haben. “

    Dies wird auch durch die aktuellen europaweiten Ernteschätzungen angezeigt, die eine leicht unterdurchschnittliche Ernte von Weinmost von etwa 164 Millionen Hektoliter hat. Die Ausbeute würde auf dem gleichen Niveau wie im letzten Jahr und etwa fünf Prozent unter dem Fünf-Jahres-Durchschnitt liegen.

    „Im Hinblick auf die gute Erntemenge und Versorgungslage erwartet der Weinsektor bundesweit weitgehend stabile Weinpreise für den Jahrgang 2011“, gab Norbert Weber, Präsident des Deutschen Weinbauverbandes an.

    „In Bezug auf Qualität lässt der Jahrgang 2011 keine Wünsche offen“, gab Weber erfreut bekannt. „Dank des Bilderbuchherbstes hat ein großer Teil der Ernte Prädikatsweinniveau erreicht. Weinliebhaber werden eine Menge des 2011er Weins für ihr Geld bekommen und haben eine große Auswahl in allen Qualitätsstufen“, sagte der Präsident des Weinbauverbandes.

    In Bezug auf das Aroma präsentieren sich bereits die jungen Weißweine extrem fruchtig, harmonisch und ausgewogen. Ihre Aromen sind von der vollen Reife des Jahrgangs gekennzeichnet. Verbraucher können sich auch freuen auf farbintensive und dichte Rotweine. Darüber hinaus hat der herrliche Spätsommer besonders gute edelsüße Spezialitäten produziert. Viele Winzer hoffen auch in diesem Jahr Eiswein ernten zu können.

    „Diese große Jahrgang 2011 wird nicht nur erhebliche nationale, sondern auch internationale Aufmerksamkeit erregen“, sagte DWI-Geschäftsführerin Monika Reule, zuversichtlich.

    Geschätzte Weinmosternte für das Jahr 2011 in den deutschen Anbaugebieten

    2011 VINTAGE Report

  • 2010 Jahrgangsbericht

    Jahrgang 2010: Geringes Volumen, gute Qualität

    Die deutschen Winzer erwarten, dass die Ausbeute in diesem Jahr die geringste der letzten 25 Jahre ist. Gemäß des Deutschen Weininstituts (DWI) wird die geschätzte Erntemenge im Jahr 2010 nur 7 Millionen Hektoliter betragen. Das ist rund 25 Prozent weniger als im letzten Jahr. Was die Qualität angeht ist der Jahrgang 2010 als gut zu betrachten.

    In ganz Europa ist eine überdurchschnittlicher Ertrag von Weinmost nicht zu erwarten. Die Prognose ist 165,5 Millionen Hektoliter oder sechs Prozent unter dem Durchschnitt der letzten fünf Jahre.

    Etwa 25 Prozent der Gesamternte in diesem Jahr wird auf dem Level der „Prädikatsweine“ / Qualitätsweine mit Auszeichnung, sein.

    „Der Grund für die ungewöhnlich kleine Ausbeute wurde vor allem aufgrund des reduzierten Fruchtansatzes durch die niedrigen Temperaturen zum Zeitpunkt der Blüte verursacht“, wie Norbert Weber, Präsident des Deutschen Weinbauverbandes, erläutert.

    Weitere Maßnahmen, die die hohe Qualität sichern sollten, wie rigorose Auswahl während der Ernte, führten zu einer Verringerung der Ausbeute. Wegen des  extrem kühlen und feuchten Wetters, das wir im August erwarteten, war dies erforderlich, um die gesündesten Trauben ernten zu können. In einigen Regionen führte Hagelschlag zu weiterer Vernichtung der Pflanzen. „Das war kein einfaches Jahr für unsere Winzer. Man brauchte Nerven aus Stahl und viel Geduld, um mit der Situation umzugehen. „, sagte der Präsident des Weinbauverbandes. Die Geduld der Winzer wurde mit einem Goldenen Oktober belohnt, der diesen spät reifenden Rebsorten wie Riesling, Silvaner und den Burgundersorten die Gelegenheit gab, von der Sonne zu profitieren.

    Die 2010er Weine werden weniger vollmundig sein als die der vorherigen Jahre. „Die diesjährigen Weißweine werden durch die typische frische Fruchtigkeit und vitalisierende Frische, die sowohl hier als auch im Ausland so hoch geschätzt wird, gekennzeichnet. Durch die Nahrung, die sie von dem guten Wasser und den Nährstoffen im Boden erhalten, präsentieren sie sich als extrem mineralgewinnend. Die Rotweine werden ebenso nicht eine Enttäuschung für den Weinliebhaber sein. Sie können sich auf erstklassige edelsüße Wein Spezialitäten aus diesem Jahrgang freuen. Süße Dessertweine – Trockenbeerenauslese – mit hohen Rekordmostdichten von 250 Grad Oechsle wurden geerntet „, betonte Herr Weber. Im Hinblick auf die angespannte Situation bezogen auf die reduzierten Erntemengen, geht er davon aus, dass nicht viele Winzer auf das Risiko eingehen werden, die Trauben an der Rebe zu lassen, um Eiswein in diesem Jahr zu produzieren.

    Im Hinblick auf die relativ große Reduzierung des Angebots, rechnet der Weinsektor mit einer kleinen Erhöhung der Weinpreise für die diesjährige Ernte. „Wir erwarten keine erheblichen Preissteigerungen“, erklärte die Direktorin des Deutschen Weinistitus, Monika Reule. In Anbetracht der starken Konkurrenz auf dem internationalen Markt und der Empfindlichkeit der Verbraucher bei der Preisgestaltung der Weine, sind hohe Preisanstiege nicht möglich. Die Marktsituation in Frankreich und Spanien, wo wir große Mengen importieren, wird noch wettbewerbsfähiger werden, da in diesen Ländern die Ausbeute relativ gut war, und es wird eine Herausforderung sein, unsere gegenwärtige Marktposition zu halten. Die angekündigten Preisanpassungen werden in den meisten Fällen nicht ausreichend, um die geringere Ausbeute zu kompensieren.

    Geschätzte Weinmosternte in den deutschen Weinanbaugebieten 2010

    2010 VINTAGE Report

  • 2009 Jahrgangsbericht

    Nach einem Jahr mit nahezu perfektem Wetter sind die Winzer in allen 13 deutschen Anbauregionen sehr zufrieden mit der Qualität der Ernte 2009. „Dieses Jahr wird in die Geschichte durch einen wahrhaft großen Jahrgang eingehen“, prophezeite Norbert Weber, Präsident des Deutschen Weinbauverbandes, Bonn.

    „Selten waren wir in der Lage, solch aromatische, gesunde und vollreife Trauben wie in diesem Jahr ernten.“ Viele Weingüter ernteten Trauben mit Mostgewichten von weit über 150 Grad Oechsle, die erforderliche Reife, um Raritäten wie Beeren- und Trockenbeerenauslesen zu produzieren.

    10-15% weniger Volumen als im Vorjahr

    Nach Angaben des Deutschen Weininstituts in  Mainz, ist das Gesamtvolumen der diesjährigen Ernte, das auf 8,8 Mio. hl geschätzt wird, ca 10-15% weniger als im letzten Jahr und des Durchschnitts der letzten 5 Jahre. In einigen Regionen wie dem Rheingau, Mittelrhein oder Nahe, wird das Defizit auf mehr als 20% geschätzt. Die Erntemenge in Franken war normal und in der Pfalz nur geringfügig kleiner als üblich (-6%). Die niedrigeren Renditen sind auf ungleiche Blütezeiten sowie auf das sonnige aber trocke Spätsommerwetter zurückzuführen. Schwerer Winterfrost war ein zusätzlicher Faktor in den östlichsten Regionen Saale-Unstrut und Sachsen, wo die diesjährige Ernte nur etwa die Hälfte von der aus 2008 betrug.

    Abgesehen von den Preisanpassungen einzelner Weingüter schätzt der Präsident des  Deutschen Weinbauverbandes, Weber, dass die Weinpreise mehr oder weniger stabil bleiben trotz des diesjährigen Volumendefizites. In der Tat ist die Größe der diesjährigen Ernte im Einklang mit den Marktbedingungen. Angesichts vorläufigen Schätzungen der Ernte 2009 in Europa mit insgesamt 173 Mio. hl, – etwa die gleiche Menge wie in 2008 – hat Deutschland keinen Grund, übermäßigen Marktdruck der europäischen Weinbau-Kollegen zu fürchten.

    Super Preis-Genuss-Verhältnis

    Die Geschäftsführerin des Deutschen Weininstituts, Monika Reule, sieht in dem Jahrgang 2009 eine große Chance für Weinliebhaber im Sinne eines Preis-Genuss-Verhältnis. „Die 2009er Weine aus all unseren Weinregionen bieten hervorragende Qualität oder hohen Wert für den Preis. Manch ein Wein mit Spätlese- oder Auslesequalität wird als QbA Weine verkauft, um den Marktanforderungen gerecht zu werden“, sagt Reule. Sie rechnet mit außergewöhnlich fruchtbetonten, vollmundigen und sehr ausgewogenen Weißweinen und kraftvollen, tieffarbigen und samtigen Rotweinen. Es bleibt abzuwarten, ob der Jahrgang 2009 mit der Seltenheit eines Eiswein gekrönt werden wird – aber der ausgezeichnete Zustand der Trauben noch an den Rebstöcken, gesund und reif, verspricht Gutes. Mutter Natur wird entscheiden.

    Reule ist sicher, dass Deutschland‘s Jahrgang 2009 auch internationale Anerkennung erreichen wird. „Neben den fabelhaften Rieslingen und Burgundern, werden viele Weinkritiker oder Weinenthusiasten von der außerordentlichen Qualität unserer Rotweine überrascht sein. In ausländischen Kreisen ist es immer noch ein relativ gut gehütetes Geheimnis, dass etwa ein Drittel der deutschen Rebflächen mit Rotwein Rebsorten bepflanzt ist und, dass Deutschland der weltweit drittgrößte Hersteller von Pinot Noir ist“, erklärte die Geschäftsführerin des Deutschen Weinistituts.

    Traubenmosternte in Deutschland 2009: Vorläufige Schätzungen

    2009 VINTAGE Report

  • 2008 Jahrgangsbericht

    Winzer mit Jahrgang 2008 zufrieden

    Gute und erstklassige Qualitäten liegen im Keller / Die Ernteerträge liegen bei ca. zehn Millionen Hektoliter, ähnlich wie im Jahr 2007.

    Mit sehr wenigen Ausnahmen ist die Weinlese in Deutschland beendet. Die Ernte ergab gute bis sehr gute QbA-Weine und Prädikatsweine in allen Regionen. Während der Anteil der QbA-Weine 2008 etwas höher ist als im letzten Jahr, konnten Spitzenqualitäten mit mehr als 200 Grad Oechsle hier und dort geerntet werden.

    Zum Zeitpunkt, als dies geschrieben wurde, wird die Gesamternte auf 10 bis 10,5 Mio. hl bzw. auf etwa die gleiche Größe wie im Jahr 2007 (10,3 Mio. hl) geschätzt. Monika Reule, Geschäftsführerin des Deutschen Weininstituts, Mainz: „Dank des positiven inländischen und ausländischen Vertriebs, ist die zu erwartende Qualität und Quantität des Jahrgangs 2008 genau das, was der Markt braucht.“

    Insgesamt sind die Erzeuger mehr als zufrieden mit dem neuen Jahrgang. „In diesem Jahr können Weinliebhaber sich auf lebendige, leichte Weißweine mit einer frischen, fruchtigen Säure freuen – das Weinprofil, das derzeit modern ist“, sagt Reule. „Die Rotweine sind ebenso vielversprechend und reich an Farbe.“

    Wetterkapriolen im Herbst erwiesen sich mitunter als Herausforderung für die Weinbauern.

    Nach günstigen Bedingungen im Sommer mit einem guten Mix aus Sonne und Regen, dämmten relativ kühle Temperaturen und Niederschläge im September den Reifeprozess ein. Besonders Silvaner und spät reifende Sorten wie Riesling und Spätburgunder, profitierten von dem sonnigen Wetter im Spätherbst, das die Entwicklung von sortentypischen Aromen stark gefördert hat. Es bleibt abzuwarten, ob Jahrgang 2008 mit Eiswein gekrönt werden wird.

  • 2007 Jahrgangsbericht

    Deutsche Weinlese 2007 – hervorragende Qualitäten und gute Erträge

    Ein Blick auf die 13 Weinbauregionen

    Dank frühem Austrieb und optimalen Herbstwetter hatten die deutschen Weintrauben eine ungewöhnlich lange Vegetationsperiode im Jahr 2007. Die diesjährige Ernte war relativ gemächlich und fand über mehrere Wochen statt. Traubenmost und Jungweine zeigen sich gut mit einem einzigartigen Reichtum an Aromen und hoher Reife sowie eine gut integrierte, harmonische Säure. Nach der letztjährigen kleinen Ernte sind die Erzeuger auch mit der Größe der diesjährigen Ernte sehr zufrieden: in allem schätzungsweise ca. 10,5-11 Mio. Hektoliter.

    Hier ein Resümee der diesjährigen Ernte in den 13 Weinanbaugebieten, zusammengestellt vom Deutschen Weininstitut in Mainz.

    Jahrgang 2007 – Regionale Bedingungen

    In der Region Ahr, die Frühburgunderernte (ein früh gereifter Pinot Noir) begann Ende August und endete mit der Riesling Ernte in der zweiten Oktoberwoche. Renditen – nahezu 100 hl / ha – waren durchaus zufriedenstellend, und für diese kleine Rotweinregion überdurchschnittlich groß. Die Prognose ist eine Gesamtmenge von 54.000 hl. Erträge waren höher beim Portugieser, niedriger bei Früh- und Spätburgunder (Pinot Noir). Die Mostgewichte lagen meist zwischen 70 und 100 Grad Öchsle; Insbesondere Spätburgunder erreichte hohe Mostgewichte. Dank idealer Wetterbedingungen während der Reifezeit, waren die Trauben in der Lage, hohe Extrakte zu entwickeln. Das Verhältnis von Quantität zu Qualität wird als optimal beschrieben. Die Ernte war gesund und es gab keine Probleme mit der Gärung. Der Weißherbst (Rosé) Jahrgang 2007 wird in Kürze in Flaschen abgefüllt, um die hohe Nachfrage nach dieser Kategorie zu erfüllen.

    In Baden endete die Ernte Mitte Oktober und die badischen Winzer sehen 2007 als sehr guter Jahrgang. Die Ernte selbst und ihre Ergebnisse werden beschrieben als „Traum von einer Ernte.“ Ebenso wunderbar waren die Wetterbedingungen – ein goldener Oktober – ruhiges Herbstwetter mit kühlen Nächten und sonnigen Tagen, die die Entwicklung eines Aromenspektrums gefördert hat. Weinliebhaber können sich auf hervorragende Weine aus dem Jahrgang 2007 freuen. Laut einem lokalen Winzer: „Flächendeckend und unabhängig von Sorten, sind die Aromen und Farben dieser Weine außerordentlich. Wir haben etwas Gleiches schon seit geraumer Zeit nicht mehr gesehen.“. Es gab nicht nur eindrucksvolle Mostgewichte für Spätburgunder und Riesling, sondern auch Spezialitäten wie Gewürztraminer oder Gutedel zeigten sich gut. Nach den ersten Verkostungen der Jungweine, beschreiben die Kellermeister den Jahrgang als bemerkenswert für seine grandiose Fülle von Aromen, sowie die spürbare und gut integrierte Weinsäure. Sie erwarten  Rotweine mit großer Farbtiefe und Langlebigkeit. Es ist nicht nur die hohe Qualität  begrüßenswert, sondern auch die Erntemenge, was helfen wird, Engpässe zu mildern. Insgesamt ergaben Baden‘s 16.000  ha eine Ernte von ca. 1,2 Mio. hl mit einem Durchschnittsertrag von 85 hl / ha – mehr als im Jahr 2006.

    Die Ernte in Franken begann Anfang September – aber mit Weinbauern mit Geduld  wurden mit einem sonnigen Oktober belohnt. Nach einem feuchten Sommer war sehr selektive Lese, um (schließlich) zu erreichen recht zufriedenstellende Ergebnisse notwendig. Die ersten Müller-Thurgau Weine des Jahres 2007 sind aromatisch, frisch und fruchtig; Silvaner, eine weitere wichtige Rebsorte in Franken, zeigt eine feine, elegante Note. Nur Bacchus Trauben hatten einen niedrigeren als den durchschnittlichen Ertrag, durch Sonnenbrand. Über drei Viertel der Weinmoste erreicht Prädikatswein Ebenen; die durchschnittliche Mostgewicht war eine bemerkenswert hohe 87 Grad Oechsle. Die Region 6.000 ha Weingärten ergab etwas mehr als eine halbe Million hl, mit einem Durchschnittsertrag von 85 hl / ha. Dies ist ein Anstieg um sieben Prozent in der Menge gegenüber dem Vorjahr, die zur Aufstockung niedriger Lagerbestände vor der Ernte.

    Die Hessische Bergstraße, zweitkleinste Weinbaugebiet in Deutschland, ist vor allem für seine Rieslinge bekannt, aber auch andere Sorten sind dort zu Hause, auch. Ende August zum Beispiel begann der Frühburgunder Ernte. Mitte Oktober, nach dem Riesling Ernte wurden die letzten Merlot und Cabernet Sauvignon-Trauben gesammelt. Bauern bereit, den Beginn der Ernte verschieben konnten deutlich höhere Qualitäten besonders mit ihren Riesling-Trauben zu erreichen,. Zum ersten Mal wurde rot Riesling geerntet. – 4 – Diese Rarität wird angenommen, dass ein Vorläufer des weißen Riesling, die wir heute kennen. Spätburgunder Mostgewichte waren bemerkenswert hoch; Grauburgunder (Pinot Gris) benötigt eine sehr selektive Ernte und Erträge enttäuschend niedrig waren. Insgesamt ist die Ernte war gut 35.000 hl, mit einem Durchschnittsertrag von 85 hl / ha – deutlich mehr als in 2006, als Mengen kaum erfüllt Versorgung. Aus diesem Grund werden die ersten Abfüllungen des Jahres 2007 auf den Markt Anfang November erwartet.

    Die Ernte in der Mittelrhein begann Mitte September mit ein paar frühreifenden Sorten, aber die Haupternte erst in der letzten Oktoberwoche zu beenden. Quantität und Qualität sind bemerkenswert in dieser Region Riesling. Die Gesamtausbeute ist etwas über dem langjährigen Durchschnitt und deutlich über dem Vorjahr. Insgesamt werden rund 40.000 hl erwartet, was einer Ausbeute von 90 hl / ha. Riesling, insbesondere profitierte von der langen Vegetationsperiode, mit optimalen Proportionen von Zucker (durchschnittlich 100 Grad Oechsle), um Säure. Rote Trauben, wie Spätburgunder, wurden auch in einem gesunden Zustand geerntet, bei bis zu 100 Grad Oechsle, mit einem etwas höheren Säuregehalt als im Jahr zuvor.

    Aufgrund der nördlichen Lage der Region und die Bedeutung der spät reifende Rebsorte Riesling, kommt es nicht überraschend, dass die Mosel Bauern gehören zu den letzten, die Ernte zu beginnen. – 5 – Müller-Thurgau und Elbling (alte weiße Rebsorte, vor allem in der oberen Mosel angebaut, an der Grenze zu Luxemburg) wurden in der zweiten Hälfte des September nahm; der Riesling Ernte begann im Oktober und – Stände mit Beteiligungen in Steillagen, in denen die Ernte kann nur von Hand gemacht werden – den ganzen Monat dauerte. Ideales Wetter, mit meist trockenen, sonnigen Herbsttage als auch cool (manchmal kalt) Nächte, für eine stressfreie Ernte gemacht. Diese Wetterbedingungen ermöglichte den Landwirten, ihre Ernte zu einem optimalen Reifeniveau zu ernten. Die 2007 Weine aus den Tälern von Mosel, Saar, Ruwer und werden voraussichtlich besonders reich an Mineralstoffen und Extrakten zu sein. Steil-Ort-Riesling-Trauben hatte viel Zeit, um Mineralien aus dem Boden aufnehmen Schiefer – letztlich spiegelt sich in Aroma und Geschmack eines Weines. Die diesjährige Anbausaison (die Zeit zwischen Blüte und Ernte) war besonders lang: 100 Tage ist die Norm; in 2007: 120 bis 150 Tagen haben. Verbraucher können gut strukturierte Weine mit einfachen Fruchtaromen / Aromen erwarten. Gewichte müssen in erster Linie erreicht Prädikatsstufen, die oft 100 Grad Oechsle und mehr. Fast 9.000 ha in der Region ergab einen geschätzten 925.000 hl und damit, einige 85.000 hl mehr als im Jahr 2006.

    Der Müller-Thurgau Ernte Mitte September markiert den Beginn der Ernte in der Nahe, endend mit dem Riesling Ernte in der zweiten Oktoberhälfte. Geduld wurde belohnt – vor allem für Riesling, die Mostgewichte von 90 bis 95 Grad Oechsle erreicht. Kühle Nächte Oktober verlangsamt eine Verringerung der Säuregehalt in den weißen Rebsorten, und die jungen Weine haben eine harmonische Verhältnis der Reife, um die Knusprigkeit. Rote Rebsorten, auch, profitiert von einer späteren Ernte: Spätburgunder – 6 – Trauben Oechsle erreicht Ebenen weit über 80 Grad. Insgesamt wird eine beträchtliche Menge des Prädikats erwartet. Ergibt: 100 hl / ha – eine gute Nachricht für Nahe Züchter. Schätzungsweise 430,00 hl geerntet – eine vierte mehr als im Vorjahr.

    Früher als üblich – Mitte August – einige Züchter in der Pfalz geernteten Trauben für Federweißer (gärenden Traubensaft) und das letzte der neuen Wein wurde Ende Oktober verkauft. Die Ernte in der Pfalz erfolgt in der Regel über Monate – im Gegensatz zu den Stress und Hektik Umständen vor einem Jahr. Im Gegensatz zum Vorjahr, führte diesjährigen sonnigen Herbsttag zu einem erheblichen Anstieg der Mostgewichte sowohl für weiße und rote Rebsorten, die wiederum hat zu einem außergewöhnlich hohen Niveau der roten und weißen Weine geführt. Säurewerte sind höher als in der „geschätzten“ Jahrgang 2003 – eine besonders gute Nachricht für Rieslingweine. Die Ernte war relativ groß – 2,5 Mio. hl – und ist willkommen, um die Nachfrage zu erfüllen. Qualität ist auch überdurchschnittlich gut. Growers hatte Zeit, um zum optimalen Zeitpunkt der Reife ernten, unter Berücksichtigung der verschiedenen Wachstumsperioden der verschiedenen Rebsorten und konnte ihre Portfolios entsprechend zu füllen. Verbraucher können eine große Auswahl an sehr guten Weinen in allen Qualitätsstufen erwarten.

    Rheingau Winzer begann die Ernte Mitte September, mit jungen Weinen, die einen prominenten Säure. Einen Monat später waren die Rieslinge harmonischer und reifer, mit höheren Mostgewichten. Exportorientierten – 7 – Weingüter, die in edelsüße Weine geerntet, bis Ende Oktober zu spezialisieren. Bereits im Oktober erreichte ein traditionelles Weingut ein Datensatz muss von mehr als 300 Grad Oechsle gewichten. In einigen Weinbergen, werden die Trauben hängen noch – in der Hoffnung, einen Eiswein ernten. Unter idealen Wetterbedingungen im Herbst, könnte jeder Züchter genau zu ernten, was für seine / ihre Portfolios benötigt wurde. Das Ende der Vegetationsperiode war besonders günstig für die wichtigste Rebsorte des Rheingaus, der Riesling. Es wird gesagt, um eine „typische“ Riesling-Jahrgang zu werden. Wichtigste rote Rebsorte der Region, Spätburgunder, erreicht auch eine hohe Reife Ebenen an der Hand von Patienten Winzer. Bauern begrüßen die überdurchschnittliche Ernte – viele ein Wein auf einer Preisliste war ausverkauft. Die Ausbeute von über 80 hl war / ha, in allem mindestens insgesamt 250.000 hl. Die ausgezeichnete Qualität der vinage 2007 auch durch eine erhöhte Nachfrage nach Massenweinen wider.

    Im größten Weinanbaugebiet in Deutschland, Rheinhessen, wird die diesjährige Ernte als sehr gut im Vergleich mit den Jahrgängen 2002 und 2004 beschrieben, häufig. Manch ein Züchter nicht mit Superlativen wie „wunderbaren Eigenschaften nach einer idealen Herbst“ oder sparsam „sensationellen Jahrgang.“ Trauben wurden bis September gepflückt, aber es war vor allem die Trauben im Oktober geerntet, die die überdurchschnittliche Reife Ebenen, die das Markenzeichen dieses Jahrgangs erreicht. Als solche, streckte die Vegetationsperiode für einige Reben über 140 Tagen statt der erforderlichen absoluten Minimum von 100 Tagen. Das war optimal für – 8 – Riesling, der wie auch für Rheinhessens anderen traditionellen Rebsorten besten mit einem durchschnittlichen Mostgewicht von 85 Grad Oechsle zeigte, zB Silvaner (80 Grad Oechsle) und Pinots, die zum größten Teil, wurden geerntet mit 90 Grad Oechsle. Warme Tage und kalte Nächte ergab elegante Weine mit reger Säure, Fruchtigkeit und eine ausdrucksstarke Spiel der Aromen. Ernteerträge werden bei 115 hl geschätzt / ha, weit über dem Durchschnitt, für eine Gesamtrendite von 2,9 Mio. hl.

    Obwohl die Weinberge erlitten Schäden durch Wetterbedingungen – Spätfrost im Mai Sonnenbrand im Juli – die Größe der Ernte in Saale-Unstrut ist etwa, dass der letztjährigen guten Niveau. Über 42.000 hl zu erwarten sind, oder ein Drittel mehr als üblich. Seit der Entwicklung der Trauben war früher als geplant, waren die Erzeuger in der Lage, die Ernte Anfang September starten. Einige Stände wartete bis zum zweiten Oktoberhälfte. Die Ernte war gesund und stellte keine Probleme für Kellermeister. Dank der langen Vegetationsperiode sind die Weine sehr aromatisch, sehr fruchtig, und durch eine lebendige Säure geprägt. Im Hinblick auf Quantität und Qualität: ein guter bis sehr guter Jahrgang.

    In Sachsen, mehr als zwei Wochen früher als üblich, begann die Ernte im August, mit frühreifen Spezialität der Region, die seltene Goldriesling (a Riesling x Courtillier Musque Übergang). Zum größten Teil war die Ernte Mitte Oktober endete, nicht zuletzt, weil mehrere Regentage aufgefordert Bauern ihr Tempo zu beschleunigen. Ein vor allem gesunde Ernte – 9 – hereingebracht wurde, bevor die feuchte Witterung könnte Fäulnis führen. Reife und Säuregehalt wurden jeweils zufriedenstellend und recht gut – das verheißt besonders für Gewürztraminer. Insgesamt sind die Weine der kleinsten Weinanbaugebiet in Deutschland – weniger als 500 ha / 1.235 Hektar – sind Raritäten und regelmäßig ausverkauft, auch bei relativ hohen Preisen. Trotz der guten Menge im Jahr 2007 geerntet, ist diese Situation wahrscheinlich nicht ändern. Geschätzte Menge: 20.000 hl.

    Die Ernte in Württemberg – ein Sechs-Wochen-Frist der Kommissionierung, die in der zweiten Oktoberhälfte endete – ergab gute Qualitäten und eine marktfähige Menge. Die Renditen sind schätzungsweise 110 hl / ha, mit einer Gesamtmenge von 1,2 bis 1,3 Mio. hl. Württemberg Stärke liegt in der roten Weinsektor (ca. 75 Prozent der Ernte), mit Sorten wie Trollinger, Schwarzriesling (Pinot Meunier) und Lemberger (Blaufränkisch). Die Renditen für Trollinger und Lemberger waren leicht über dem Durchschnitt, während die Renditen für frühreife weiße Sorten wie Müller-Thurgau oder Kerner, fiel unter dem langfristigen Durchschnitt. Der Riesling Ernte war jedoch größer als im letzten Jahr und wird dazu beitragen, Versorgungsprobleme zu lindern für wichtigste weiße Rebsorte der Region. Die Gesamterntezeit konnte verlängert werden, dank mildem Wetter, durch hohen Druck beeinflusst. In diesem gefördert sowohl einen Anstieg der Mostgewichte und die Entwicklung von reifen Aromen – spiegelt sich in den ersten Abfüllungen der Weißweine des neuen Jahrgangs.

  • 2006 Jahrgangsbericht

    Deutsche Winzer sind optimistisch für 2006

    Die Prognose ist, angesichts des aktuellen Zustands der Reben, gut für Deutschlands Jahrgang 2006. Das relativ kühle Frühjahr hat die ursprünglichen Erwartungen gedämpft, aber das Wachstum der Reben beschleunigte sich im sonnigen Juli. Das Deutsche Weininstitut (DWI) hat bestätigt, dass die Weinstöcke durchschnittlich ein gesundes Maß an Entwicklung erreicht haben.

    Die Trauben profitierten von der Niederschlagsmenge Anfang August nach den sehr trockenen Bedingungen des Vormonats. Im Moment freuen sich die Winzer auf stabiles, sonniges Wetter und einen goldenen Oktober, was den Trauben ermöglichen wird, einen hohen Reifegrad zu erreichen.

    Die frühreifen Sorten von weißen Trauben wurden bereits für die Herstellung von Federweißer (leicht vergorener Traubensaft) ausgewählt. Die Haupternte für Rebsorten wie Müller-Thurgau, Weißburgunder oder Dornfelder wird Mitte September starten. Deutschlands wichtigste Rebsorte,der Riesling, wird in der Regel an den  Rebstöcken bis Oktober oder November gelassen. Diese lange Reifezeit ermöglicht eine Entwicklung der intensiven Aromen, die charakteristisch für diese Sorte sind.

    Alles in allem sind die Trauben in den deutschen Weinregionen gesund, was zur Vorhersage eines guten deutschen Jahrgangs 2006 ermutigt.

  • 2005 Jahrgangsbericht

    Ein ansonsten relativ warmer und milder Winter hatte einen kurzen Auftritt im Februar 2005, der einzige Monat mit Temperaturen unter dem langjährigen Durchschnitt. Es ist zu beachten, dass der Winter 2004/2005  – mal wieder – trockener war als normal. Daher auch keine Überschwemmungen, zum Glück für alle Menschen entlang von Rhein und Mosel.

    Der März war relativ warm und trocken. April, Mai und Juni brachten die üblichen mitteleuropäischen Wettermischungen, aber die Gesamttemperatur war höher und die Niederschläge unterdurchschnittlich.

    Der Austrieb erfolgte relativ früh im April, auch die Blüte begann ein paar Tage früher als normal, aber dauerte über einen längeren Zeitraum wegen der größeren Temperaturschwankungen in der ersten Junihälfte, was zu Problemen aufgrund  schlechter Bestäubung in den Weinbergen, in denen die Blüte früh begonnen hatte, führte.

    Mitte Juni bis Ende Juli gab es relativ „normale“ Witterungsbedingungen in Deutschland ohne Extreme, aber etwas höhere Durchschnittstemperaturen in einigen Regionen (Mosel, Ahr, Mittelrhein) bzw. Temperaturen deutlich innerhalb des langfristigen Durchschnitts in anderen Gebieten (Nahe, Rheinhessen, Pfalz). Die ersten zweieinhalb Wochen im August waren merklich kühler und feuchter als normal, was zu gemischten Gefühlen und moderaten Erwartungen für die Ernte führte.

    Im Großen und Ganzen regnete es 2005 weniger als normal. Wo Bewässerung möglich war, machten mehr Betriebe davon Gebrauch, trotzdem ist die Bewässerung immer noch die Ausnahme von der Regel und nur ein Bruchteil der deutschen Winzer sind in der Lage, es zu tun. Von allen Regionen hatte die Pfalz den extremsten Mangel an Niederschlag und erlebte trockene Bedingungen, ähnlich denen von 2003.

    Regional Niederschläge durch Gewitter brachten einen bedeutenden regionalen und oft nur lokalen Unterschied. In den Weinbergen war der Schädlings- oder Pilzbefall moderat im Jahr 2005, so dass eine relativ unkomplizierte Vegetationsperiode entstand.

    Von der letzten Augustwoche bis Ende Oktober erlebte Deutschland eine einzigartiges schönes Sommerwetter mit nahezu idealen Wachstums- und Reifebedingungen, die die Qualität des Jahrgangs auf ein Niveau, das niemand erwartet hatte, erhöhte.

    Erhebliche Niederschläge traten in der Woche vom 10. September auf und die daraus resultierende Feuchtigkeit beflügelte das Wachstum von Pilzen, allen voran, Botrytis.

    Von nun an begannen in den Regionen unterschiedliche Entwicklungen: Gebiete mit früher reifenden Rebsorten und tieferen, weniger durchlässigen Böden, wurden mit Fäulnis konfrontiert, nicht alles davon edle. Dies erforderte zusätzliche Arbeit in den Weinbergen,  infizierte Früchte wurden entfernt damit der Rest für höchste Qualität übrig blieb.

    Gut durchlässige, eher steinige Böden profitierten von der viel langsameren stetigen Entwicklung der Edelfäule. Das langsame Wachstum von Botrytis und ein relativ hoher Anteil von gesunden Trauben und gesundem grünen Laub, sorgten für einen erheblichen Unterschied zu anderen Jahrgängen mit schweren Botrytis-Infektionen, wie in 1989 oder 1976.

    Dennoch gibt es einige Bereiche, insbesondere in der Pfalz, wo die Winzer mit ernsten Herausforderungen durch Grauschimmel nach den Regenfällen im September konfrontiert waren, was eine sorgfältige Auswahl erforderlich machte. Der sehr trockene Oktober mit seiner entwässernden Wirkung verlangsamte die Entwicklung von Botrytis. Dies verringerte auch die Renditen.

    Weinlese:

    Interessant ist, dass die meisten der „Neuzüchtungen“ wie Müller-Thurgau und andere, die „Arbeitspferde“ für die kommerziellen Weine, die alle im September geerntet wurden, nicht stark betroffen waren. Die Renditen waren niedriger als im Jahr 2004, die Preise höher. Der Pinot-Familie (Blanc, Gris und Noir) erging es überraschend gut. Es war der Riesling, Anfang Oktober geerntet, der am stärksten von der Fäulnis betroffen war!

    Der Großteil der deutschen Ernte 2005 wurde in der dritten Oktoberwoche eingebracht. Die traditionell späten „nördlichen“ Regionen begann die Ernte des Rieslings in der 2. Woche bis Mitte Oktober.

    Nach den ersten Tagen der Ernte wurde es offensichtlich, dass die Ernte 2005 viel kleiner war als erwartet. Die Preise für Trauben und Saft auf dem freien Markt erhöhten sich schnell in den ersten Tagen und stiegen weiterhin nachdem sich der Mangel an QbA zeigte.

    Die überwiegende Mehrheit der Trauben in ganz Deutschland ist für Qualitätsweine mit Prädikat qualifiziert. Die Nachfrage nach QbA konnte, trotz Herabstufung hochgradiger „Prädikat“ Trauben, nicht während des Erntegeschäfts mit Trauben und Saft erfüllt werden.

    Die Schätzungen für die deutsche Ernte 2005 sind 8.947.000 Hektoliter (1 Hektoliter entspricht 100 Liter oder 11,11 Kisten). Das ist 12% niedriger als 2004.

    Die Region Mosel-Saar-Ruwer erntete 825,000.00 Hektoliter, was 16% unter dem von 2004 liegt.

  • 2004 Jahrgangsbericht

    Endgültige Erntebericht
    Jahrgang 2004 über den Erwartungen

    Februar 2005

    Die sehr gute Qualität und Quantität der 2004 Deutsche Weinernte war eine Überraschung, wenn man bedenkt, dass der letzte Sommer war ziemlich mittelmäßig. Doch für Trauben, das Wetter war sehr gut – immer warm genug ist, mit einem Willkommensdusche jetzt und dann nur bei Bedarf ….. aber nie zu viel, und nicht zuletzt eine wirklich „Goldener Oktober“ voller Sonnenschein nur bei der letzte Stufe der Reifung.

    „Man konnte förmlich schmecken die zunehmende Süße der Trauben von Tag zu Tag“, sagte Armin Göring, Geschäftsführer des Deutschen Weininstituts in Mainz / Deutschland, als er beschrieb, die den Verlauf der Reifung. „Unsere Erwartungen in Bezug auf die Qualität des Jahrgangs 2004 haben sich mehr als erfüllt. Es ist auf einer Stufe mit den hervorragenden Jahrgängen der letzten drei Jahre und eine ideale Ergänzung zu dem Ausnahmejahr 2003. “

    Dank der insgesamt gesunden Zustand der Trauben, konnte die Weinbauern ihre Zeit bei der Bestimmung der ideale Zeitpunkt, um zu ernten zu nehmen, trotz gelegentlicher Herbst regen und Stürme. Zur gleichen Zeit, die Unterschiede zwischen den warmen Tag und kühlen Nachttemperaturen förderte die Entwicklung der Aromen der Trauben, ein Phänomen, verleihen deutsche Weine ihren einzigartigen, frischen fruchtigen Charakter hilft. Besonders Rieslingweine – in mehreren Top-Webseiten in den Rhein, Mosel und Main Flusstäler, wurden Trauben an der Rebe bis weit in den November hinein, um ausreichend reifen zu Top-Qualität und edelsüße Dessertweine ergeben links.

    Erwartete Marktkonformität in Bezug auf Ausbeute

    Weinbauern sind nicht nur mit der Qualität der diesjährigen Ernte zufrieden, sondern auch mit der Gesamtausbeute. So Armin Göring: „Keller-Aktien sind nach dem letztjährigen kleine Ernte relativ gering. Als solche, die diesjährige Ertrag von etwas mehr als der Zehn-Jahres-Durchschnitt von 10 Millionen Hektolitern ist sehr willkommen und wird dazu beitragen, Marktkonformität. Die Prognose für relativ stabile Preise ist eine gute Nachricht für Weinliebhaber. “

    Junge Weine haben einen ausgeprägten fruchtigen Charakter

    Die ersten Weine des neuen Jahrgangs sind gut, die – schlank, rassig Weine voller Frucht und frischer Säure. In diesem Stadium ähneln sie die Weine des Jahrgangs 2002. Rotweine auch von der langen Reifezeit profitiert. Sie sind tief in der Farbe, kompakt und reich an Substanz. Norbert Weber, Präsident der Deutschen Weinbauern-Vereinigung in Bonn, ist sich sicher, dass die Weine des Jahrgangs 2004 wird für viele eine positive Überraschung in den kommenden Jahren zu machen.

    Eiswein – Krönung der Weinlese

    Angesichts der guten Lage und der Größe des sufficent Ernte 2004, und die Nachfrage nach dieser Spezialität, waren viele Weinbauern bereit, das Risiko des Ausscheidens aus mehreren Zeilen oder Teile ihrer Weinberge geernteten unterziehen, in der Hoffnung auf eine baldige Frost. Je niedriger die Temperatur ist, desto mehr konzentriert den Zucker im Traubensaft. In der Nacht vom 11.10 Dezember gekühlt ein Hochdrucksystem Temperaturen von bis zu minus 7 ° C (19,4 ° F) – die notwendige Minimum der Wassergehalt der Trauben zu frieren. Diese und eine zweite Eiswein ernten kurz vor Weihnachten, fügte eine Krönung, was schon ein überraschend guter Jahrgang.

    Hier ist ein Überblick über die Ergebnisse in den einzelnen Weinbaugebieten.

    Ahr
    Dank Temperaturen und eine ruhige indischen Sommer kühl, waren Ahrtal Bauern in der Lage, die Ernte der Spätburgunder (Pinot Noir) zu verzögern – wichtigste Rebsorte der Region – bis zum dritten Woche im Oktober. Die Mostgewichte lagen von 85 bis 95 Grad Oechsle (Spätlesen und Auslesen Reife) und der durchschnittliche Ertrag lag bei 85 hl / ha. Basierend auf der Trauben physiologische Reife und fein strukturierte Säure, die Weine versprechen vollmundig, reich an Obst und langlebig sein.

    Baden
    Die allgemeine Ernte in Baden begann Anfang Oktober und dauerte bis weit über einen Monat, so dass die Erzeuger, um eine optimale Reife Niveaus zu erreichen. Erntedaten zeigen einen durchschnittlichen Ertrag von 90 hl / ha und ausgezeichnete Mostgewichte. Baden von 2004 Weine sind eine frische, fruchtige Alternative zu den recht kräftige Weine von Jahrgang 2003.

    Franken
    Fränkische Winzer fassen die Jahrgang 2004 als in der Größe zufriedenstellend und von hoher Qualität – besonders im Hinblick auf die spätreifenden Sorten wie Silvaner, der Burgunder (Pinot) Familie und Riesling. Der durchschnittliche Ertrag lag bei 80 hl / ha. Bauern sehen den neuen Jahrgang als „normal“; der Zeitpunkt der Ernte relativ spät; und die harmonische, fein-fruchtige Weine eine ideale Ergänzung zu der außergewöhnlichen Jahrgang 2003.

    Hessische Bergstraße
    Die Weinlese in diesem sehr kleinen Bereich wurde Ende November abgeschlossen. Die durchschnittliche Mostgewicht lag bei 85 Grad Öchsle; der Durchschnittsertrag ca. 85 hl / ha. Zum ersten Mal überhaupt wurden Rotwein Trauben auf ca. geerntet 18 Prozent der Gesamtrebfläche der Region. Die Weißweine zeigen eine feine Aromenvielfalt sowie eine ausgeprägte fruchtige, elegante Säure.

    Mittelrhein
    Das günstige Wetter im Spätsommer und Herbst ermöglichte den Landwirten eine Ernte von überdurchschnittlicher Qualität und Größe zu ernten. Interessante Fruchtaromen konnten während der langen Reifezeit zu entwickeln. Dies, zusammen mit hohen Mostgewichten und gute Säurewerte, Gutes für unverwechselbare Weine mit großem Alterungspotential.

    Mosel-Saar-Ruwer
    Jahrgang 2004 an der Mosel, Saar und Ruwer bietet lebendige (oft mit einem leichten Aufbrausen), fruchtig, angenehm Weine, die lang anhaltende zu sein versprechen. Sie sind reich an reifen Aromen und mineralischen Tönen. Dank ihrer lebendige Säure, werden die edelsüße Riesling-Weine des Jahrgangs als besonders erfolgreich zu sein.

    Nahe
    Bauern hatten es nicht leicht hier: die Vegetationsperiode wurde von Frostschäden, Trockenheit, heftige Stürme und Hagel markiert. Dennoch, Riesling und Burgunder (Pinot) Trauben entwickelt hohen Mostgewichten und ergab Weine von guter Qualität, mit typischen Aromen und einer Säurestruktur, die ihnen ein langes Leben geben wird.

    Pfalz
    Für viele Stände, begann die Hauptlese Anfang Oktober. Qualitäts orientred Stände, die kontrolliert Erträge sind mit dem Ergebnis der Jahrgang 2004 die Weine ganz zufrieden haben einen frischen Säure, viel Frucht, und gute Substanz. Die Rotweine sind tief in der Farbe. Der Reichtum der Aromen der Rieslinge mit ca. geerntet 95 Grad Oechsle (High-End-Spätlese) und Spätburgunder (Pinot Noir) mit 100 Grad und mehr (Auslese) sind particuarly ansprechend.

    Rheingau
    Die allgemeine Ernte im Rheingau begann in der zweiten Oktober-Woche mit relativ hoher Rendite. Wo Bauern Maßnahmen, um die Erträge zu reduzieren praktiziert, höhere Mostgewichte wurden sowohl für weiße und rote varieites erreicht, und das Aroma und die Farbe der Rotweine waren viel intensiver. Der relativ trockene Wetter im November ermöglichte den Landwirten Trauben und Trockenbeerenreife zu ernten.

    Rheinhessen
    Größte Weinanbaugebiet in Deutschland erlebt eine späte Ernte ohne Stress. Dornfelder wurde bis Ende Oktober geerntet; Riesling als noch im November. Frisch, fruchtige Weißweine mit Aromen pronouonced sind typisch für 2004 gute Farbe und Dichte sind die Markenzeichen der Rotweine dieses Jahrgangs – nicht zuletzt, weil die Trauben sehr gesund blieben, bis sie geerntet wurden.

    Saale-Unstrut
    Bauern in diesen beiden Flusstäler geerntet ein durchschnittliches Volumen von gesunden Trauben. Die jungen Weine sind pikant und unkompliziert – mit einem ausgeprägten, typischen Sortencharakter.

    Sachsen
    Die Mostgewichte in dieser Region auch die Erwartungen übertroffen. Hier, wie in vielen Regionen sind die Weine Jahrgang 2004 auf einmal interessant und komplementär zu dem vorherigen Jahrgang.

    Württemberg
    Bauern hier sind froh, dass die Qualität und Quantität des Jahrgangs 2004 gegenüber langfristigen Aufzeichnungen sind über dem Durchschnitt. Die Weißweine sind fruchtig, schlank und von einer erfrischenden Säure geprägt. Die Rotweine profitierte von der langen Reifezeit. Sie sind tief in der Farbe, kräftig und reich an Substanz.

  • 2003 Jahrgangsbericht

    2003 Deutscher Weinlese – Absolut Außergewöhnlich!

    12. März 2004

    Mainz, Deutschland Ausgezeichnete Wachstumsbedingungen in nahezu allen Weinregionen Deutschland im Jahr 2003 dazu beigetragen, ein weiteres herausragendes Jahrgang für deutsche Weine zu produzieren. Die Ernte 2003 weiterhin eine ununterbrochene Kette von edlen Tropfen für deutsche Weine, erstreckt sich mittlerweile gut in das neue Jahrtausend.

    Die jährliche Ernte Bericht der Deutsche Weinbauverband (Deutscher Weinbauverband) bestätigt eine geringere Produktionsvolumen im Jahr 2003 – rund acht Millionen Hektoliter Muss – aber Reifestufen in Grad Oeschsle (Brix auf dem nordamerikanischen Skala) waren überdurchschnittlich gut und außergewöhnlich.

    Als Ergebnis wird eine überwältigende Mehrheit der Ernte höhere Qualität Prädikatswein zu produzieren. Und viele dieser Weine, insbesondere, angeblich ging in den Keller mit Rekord-Ausgangsmostgewichte.

    Die QBAS und Kabinettweine sind sehr beeindruckend. Die Weine sind kräftig, vollmundig mit einem sehr milden fruchtigen Säure, die die positiven Auswirkungen der reichlich Sonnenschein während der Vegetationsperiode deutlich widerspiegelt. Diese Balance macht sie sehr zugänglich und sehr süffig in jungen Jahren.

    Deutsch Rotweine, ein schnell wachsendes Segment Wein in Deutschland, die nun einen Anteil von über 25 Prozent der Produktion auch stark von der reichlich Sonnenschein profitiert. Deutsch Rotwein Rebsorten werden als sehr kompakt und intensiv in der Farbe beschrieben und sollte auf der internationalen Bühne ihre eigenen gegen Top-Qualität Kollegen zu halten.
    Mehr von dieser Weine beginnen sollte, auf den Exportmärkten erscheinen.

    Angesichts der geringeren Erträge der Ernte 2003 wurden ein hoher Anteil der üppigen süße Weine von den Erzeugern zur Beerenauslese und Trockenbeerenauslesen ausgewählt.

    Und viele Hersteller noch konnten einige sehr spannende Eiswein ernten. Die letzte Welle der Eiswein ernten fand Ende Januar im Rheingau, Rheinhessen und Nahe Regionen.

    Armin Göring beobachteten, Direktor des Deutschen Weininstitut in Mainz: „Das Potenzial dieses Jahrgangs ist so groß, dass auch unsere Enkel eine Generation von nun wird der Jahrgang 2003 ein Vergnügen zu trinken finden.“

    Eine vorläufige Zusammenfassung der Ernte 2003 Ergebnisse nach Region, zusammen mit einer Momentaufnahme der Jahrgang 2002 im Vergleich zu anderen Ernten im letzten Jahrzehnt, finden Sie unten.

    2003 VINTAGE report