• Figuren zwischen Wirklichkeit und Erfindung – Karlheinz Oswald schlägt einen Spannungsbogen zwischen deutlich herausgearbeiteten Skulpturen, für die eine Tänzerin Modell saß und nach Ballettproben aus dem Gedächtnis heraus gearbeiteten in kreativer Spontaneität erfunden Skulpturen. Bei beiden gelingt es ihm, den flüchtigen Augenblick – in Bronze gegossen – festzuhalten.

  • Mit figurativer Malerei bekämpfte Bernd Zimmer als „Junger Wilder“ die in den 80er Jahren vorherrschende Abstraktion. Dann entdeckte er die Kraft und Tiefe der Natur. Seither widmet er sich den Themen Wüste, Kosmos, Meer, Himmel und Wald als Konzentrate von unberührter Landschaft. Mit malerischer Souveränität erkundet er die Möglichkeit der figurativen Malerei.

  • José de Guimarᾶes, geboren als José Maria Fernandes Marques in der Stadt Guimarᾶes, deren Namen er als Künstlernamen annahm, lebte und arbeitete in Lissabon und Paris seit 1995. Nach 40 Jahren Erfolg als Maler und Bildhauer ist er der bekannteste zeitgenössische Künstler Portugals mit internationalem Ruf in Portugal und Frankreich.Seine Einzelausstellungen wurden in vielen Museen Europas, sowie im Museum für heutige Kunst in Peking im Jahr 2007 und im Suzhou Museum für Moderne Kunst im Jahr 2013 ausgestellt.

  • Die Arbeiten des Künstlerpaares, Livia Kubach und Michael Kropp, sind charakterisiert durch eine konzeptionelle konstruktiv bestimmte Vorgehensweise. Sie verwenden fast ausschließlich einen Stein, der als Synonym für Dichte und Schwere steht – tiefschwarzen Granit aus Schweden, Afrika, Indien oder China. Ziel ihres künstlerischen Konzeptes ist es, den Stein auf neue unbekannte Eigenschaften zu ergründen und diese gestalterisch umzusetzen.

  • Transparenz, Fragilität und Zwischenräume sind wesentliche Themen der Künstlerin Ulli Böhmelmann. Ihre Objekte entstehen aus unterschiedlichen Materialien wie Papier, Silikon oder Vliesstoff.Schwerpunkt ihrer Arbeit sind ortsbezogene Installationen. Sie sind Reaktionen auf die vorhandene Umgebung und verstärken eine räumliche Situation, rücken eine inhaltliche Stimmung ins Bewusstsein. Dabei liegt der Fokus auf der reellen/sinnlichen Wahrnehmung von Räumen.

  • Figuren zwischen Wirklichkeit und Erfindung – Karlheinz Oswald schlägt einen Spannungsbogen zwischen deutlich herausgearbeiteten Skulpturen, für die eine Tänzerin Modell saß und nach Ballettproben aus dem Gedächtnis heraus gearbeiteten in kreativer Spontaneität erfunden Skulpturen. Bei beiden gelingt es ihm, den flüchtigen Augenblick – in Bronze gegossen – festzuhalten.

In 2004 wurde der Kunstkeller im Weingut Georg Müller Stiftung auf einer Fläche von 1.000 qm von der Galerie Winter eingerichtet. Eine einzigartige Synthese wird zum unvergesslichen Erlebnis: Ein 250 Jahre altes Weinkeller-Gewölbe findet einen neuen Dialog – und zwar mit zeitgenössischer Kunst – was spannungs- und stimmungsvoller nicht sein könnte.

Es  wurde ein permanentes Ausstellungskonzept entwickelt aus Installationen und Lichtobjekten, Malerei und  Skulpturen verschiedener Künstler:

Mehr über diese Künstler erfahren Sie unter
www.galerie-winter.de und www.rother-winter.de

Öffnungszeiten 2017 Kunstkeller:

Mo-Fr: 9 – 17 Uhr
Sa+So: 14 – 18 Uhr

Weingut Georg Müller Stiftung
Eberbacher Straße 7 – 9
65347 Hattenheim/Rheingau
Tel. 06723/2020

Kunstführungen 2017:

Nach telefonischer Vereinbarung

Führung 1 Stunde
5 € pro Person (ab 10 Personen), Kinder frei